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Chiang Mai – die zweite

Nach meinem wunderbarem Aufenthalt in Laos verschlug es mich zusammen mit Anna und Peter mit dem Bus wieder zurück nach Chiang Mai. Die Busfahrt war zwar mit 24 Stunden insgesamt relativ lang, aber irgendwie ging wie doch relativ schnell vorbei.

In Chiang Mai angekommen haben wir uns in einem ziemlich fetten Hostel eingechecked, Deejai-Backpackers, hiess der Laden und war tatsächlich meine erste Erfahrung in Sachen Dormrooms auf meiner Reise.

Der eigentliche Grund warum wir drei uns wieder auf den Weg nach Chiang Mai machten, war das Loy Krathong bzw. Yee-Peng Festival, von dem wir alle vorher einiges gehört und gesehen hatten.

Am ersten Abend, der Tag vor dem eigentlichen Festival feierten so ziemlich alle Gäste des Deejai´s schonmal im neu angelegten Garten/Pool/Restaurantbereich des Hostels vor. Die beiden Chefs standen am Grill und alle Gäste haben sich gut amüsiert. Zur Krönung des Abends gab es 100 Laternen die wir zum Himmel steigen lassen konnten um uns schonmal auf das am nächsten Tag stattfindende Festival einzustimmen.

Anschliessend haben ein großteil der Gäste sich zusammen getan um das Nachtleben von Chiang Mai zu erkunden. Und tatsächlich Chiang Mai hat so etwas. Da mein erster Besuch in der Stadt ja eher ein Reinfall war, war ich angenehm überrascht und hab mir ein paar Drinks gegönnt. Sehr zum Leitwesen meines Objektivs im übrigen, weil das hat meiner Tanzwut nur bedingt stand gehalten, aber eine Rolle Klebeband später war auch das wieder repariert.

Am nächsten Tag ging es dann am frühen Abend Richtung Chiang Mai University. Sehr gut war, dass das Personal von Deejais für alle die wollten einige Taxis an den Veranstaltungsort organisiert hatte. Gut aus dem Grund, weil eigentlich niemand so genau wusste, wo und wann genau das ganze statt findet, da es mittlerweile mehrere Orte und auch mehrere Versionen von diesem Festival gibt. Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass es zwei Hauptfestivals gibt. Eins ist das Originale und das andere ist die Version für Touristen, die auch ordentlich Eintritt kostet.

Nach sage und schreibe 2 Stunden fahrt zur Universität, haben wir uns entschlossen das Taxi zu verlassen und den Rest zu laufen, da zu dieser Zeit schon absolut kein Durckommen mehr möglich war. Nach weiteren 30 Minuten Fußmarsch und etlichen Verkaufsständen später hatten wir dann endlich einen Platz direkt am Hauptgeschehen ergattert. Und ich sag euch, für jemand der keine Menschenansammlungen mag, ist das definitiv die falsche Veranstaltung. Alles in Allem hat sich diese ganze Aktion aber gelohnt, da ich noch nie etwas vergleichbar atemberaubendes gesehen habe. Ich konnte mich nicht so richtig entscheiden ob ich filmen, Fotos machen oder einfach nur zuschauen soll. Letztendlich habe ich von allem ein bisschen etwas gemacht, aber bei aller Liebe, das was man da sieht kann man nicht auf einem Foto festhalten.

Die nächstnen Tage in Chiang Mai hab ich damit verbracht mir mal wieder ein paar Tempel anzusehen, das 3D Kunstmuseum zu besuchen und den nächsten Abschnitt meiner Reise vorzubereiten.

Zusammen mit Kyong und Del hatte ich vor den Mae-Hong-Song Loop zu fahren, aber dazu dann im nächsten Post alles.

 

 

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